SG Altona verpatzt Saisonfinale
Trotz zuletzt ansteigender Form hat die SG Altona den Höhepunkt des Saisonfinales verpatzt. Gegen Tabellenführer Eilbeck reichten Kraft und Können nur für eine ausgeglichene Halbzeit. In Durchgang zwei verlor das Team die Ordnung und musste sich mit 22:32 Toren geschlagen geben. Begünstigt wurde die Niederlage allerdings durch eigene Unzulänglichkeiten.
Die SGA war von Beginn an zum Scheitern verurteilt - sie konnte keinen gelernten Torwart aufbieten. Allerdings schaffte es der eilig zum Keeper umfunktionierte Steffen mit ungewöhnlichen Bewegungen, die gegnerischen Schützen zumindest für 30 Minuten aus dem Konzept zu bringen. Hinzu kamen eine rote Karte für Gregor und eine Verletzung von Christoph, die den Rückraum nach dem Wiederanpfiff lähmten.
"Steffen hat sich absolut in den Dienst der Mannschaft gestellt und im Tor eine ordentliche Partie abgeliefert - im Feld hat er uns nach dem Platzverweis von Gregor aber leider gefehlt", sagte Vize-Kapitän Uli.
Im ersten Durchgang hielten die Männer aus Hamburgs Mitte noch sehr gut mit. Vor allem der Angriff zeichnete sich durch variables Spiel und eine ansehnliche Trefferquote aus. In der zweiten Halbzeit konnte die SGA die Ausfälle in Tor und Rückraum jedoch nicht mehr kompensieren. Die Eilbecker bauten ihren Vorsprung von Minute zu Minute aus und siegten am Ende souverän.
Nun wollen sich die SGAler im letzten Spiel der Saison am Sonntag gegen Harburg mit einem Sieg und somit einem ausgeglichenen Punktestand in die Sommerpause verabschieden.